Der Bezirksmusikverband Imst ist die zentrale Organisation der Blasmusikkapellen im Raum Imst und Pitztal und vereint insgesamt 16 Musikkapellen aus der Region. Er steht für musikalische Qualität, gelebte Tradition und starken Zusammenhalt.
Der Verband fördert die Blasmusik durch Konzerte, Veranstaltungen und gezielte Nachwuchsarbeit in enger Zusammenarbeit mit den beiden Musikschulen. Dabei werden sowohl traditionelle Werte gepflegt als auch moderne Impulse gesetzt.
Als wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens im Bezirk Imst verbindet der Bezirksmusikverband musikalisches Engagement mit Gemeinschaft und Leidenschaft für die Blasmusik.
Mit großem Engagement und Begeisterung nahmen rund 80 Jungmusikantinnen und Jungmusikanten des Musikbezirkes Imst an der diesjährigen Bezirksmarschierprobe auf dem Sportplatz in Imst teil. Die Organisation lag in den Händen von Bezirksobmann Norbert Huter sowie den beiden Bezirksstabführern Sebastian Maaß und Benjamin Köll. Unter der Anleitung der beiden Bezirksstabführern wurde intensiv an Marschdisziplin, Körperhaltung und dem harmonischen Zusammenspiel gearbeitet. Neben der musikalischen Präzision standen vor allem der Teamgeist und die Freude an der gemeinsamen Musik im Mittelpunkt. Ein herzliches Lob gilt allen Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihre Motivation. Ihr seid ein wesentlicher Bestandteil und die Zukunft unserer Blasmusik!
Am 15. Februar fand in der Landesmusikschule Imst der Bezirksbewerb von Musik in kleinen Gruppen der Musikbezirke Musikbezirk Landeck, Imst sowie des Musikbundes Außerfern statt. Insgesamt stellten sich 18 Gruppen aus den drei Musikbezirken den prüfenden Ohren der Jury und begeisterten mit großem musikalischem Können, beeindruckendem Zusammenspiel und viel Engagement. Sieben Gruppen erzielten eine Punktezahl von über 90 Punkten und qualifizierten sich damit für den Landeswettbewerb am 21. März 2026 im Haus der Musik Innsbruck. Wir gratulieren allen teilnehmenden Gruppen ganz herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen und bedanken uns bei der Jury für ihr fachkundiges Feedback. Ein großes Dankeschön gilt außerdem allen Organisator:innen, Unterstützer:innen und der Landesmusikschule Imst für die gelungene Durchführung dieses musikalischen Highlights. Hier geht's zu den detaillierten Ergebnissen:
Die jährliche Generalversammlung des Bezirksblasmusikverbandes Imst wurde heuer im Mehrzwecksaal „Gruabe Arena“ in Arzl abgehalten. Üblicherweise findet die Generalversammlung ja am Ort des Bezirksmusikfestes statt, da 2026 leider keine veranstaltende Musikkapelle dafür gefunden wurde, wählte man Arzl aus, dem Heimatort von Bezirksobmann Daniel Neururer und Bezirkskapellmeister Siegfried Neururer. Die Generalversammlung wurde vor Ort von der MK Arzl ausgerichtet, welche auch die musikalische Umrahmung der Generalversammlung übernommen hat. Nach der Begrüßung durch Bezirksobmann Daniel Neururer gedenkte man den verstorbenen Musikkameraden und Musikkameradinnen. Heuer ganz besonders der 2025 verstorbenen Kapellmeisterin und ehemaligen Bezirksjugendreferentin Eva Pedit, welche durch einen tragischen Vorfall in noch jungen Jahren aus dem Leben gerissen wurde und dem ebenfalls 2025 verstorbenen langjährigen Bezirksobmann Josef Neururer („Selder“) aus Imst. Nach dem Totengedenken hob Hausherr Bürgermeister von Arzl im Pitztal Josef Knabl in seinen Grußworten die Bedeutung der Vereine im Allgemeinen und der Musikkapellen im Speziellen hervor. Anschließend gab Bezirksobmann Daniel Neururer seinen Bericht ab und machte eine Rückschau auf die zahlreichen Aktivitäten des Bezirksblasmusikverbandes, wie Bezirksmarschierprobe, Bezirksmusikfest, MusikCamp u.a.. Danach beleuchtete Bezirkskapellmeister Siegfried Neururer in seinem Bericht das Musikjahr aus musikalischer Sicht. Im Anschluss an seinen Bericht überreichte ihm Bezirksobmann Daniel Neururer die Ehrenurkunde für 40-jährige Mitgliedschaft bei einer Musikkapelle. Siegfried Neururer scheidet heuer ja als Bezirkskapellmeister aus und ist derzeit bei keiner Musikkapelle als Musikant oder Kapellmeister tätig, Bezirksobmann Daniel Neururer bekräftigte daher den Wunsch, dass er den Musikkapellen als Musikant oder vielleicht auch als Kapellmeister – immerhin war er das ja 27 Jahre lang - auch weiterhin erhalten bleiben möge. Bezirksstabführer Norbert Huter ging dann auf seine Aktivitäten ein. Der Hauptorganisator Bezirksbeirat und Musikschulleiter Norbert Sailer konnte dann von einem hervorragenden MusikCamp mit Rekordbeteiligung berichten. Gemeinsam mit seinem Musikschulleiterkollegen Johannes Nagele informierte er dann über den Blasmusikunterricht in den Landesmusikschulen Imst und Pitztal, welcher eine erfreuliche Entwicklung nimmt. Zum Abschluss ihrer Tätigkeit richtete auch Bezirksschriftführerin Kathrin Eberhart, neben ihrem üblichen schriftlichen Bericht, ein paar Worte an die Versammelten und strich dabei hervor wie wichtig die Musik und die Kameradschaft ist, welche auch in persönlich schwierigen Zeiten eine Stütze und Hilfe sein kann. Anschließend gab Bezirkskassier Helmuth Gadner seinen Kassabericht ab. Da beide Kassaprüfer verhindert waren, bestätigten diese im Vorfeld auf schriftlichem Wege, dass die Kassaprüfung reibungslos verlaufen war, es keinerlei Beanstandungen gab und sie daher die Entlastung des Kassiers sowie des restlichen Bezirksvorstandes vorschlagen. Die Entlastung wurde dann einstimmig erteilt. Der nächste Tageordnungspunkt waren die Ehrungen. Auf einstimmigen Vorschlag des Bezirksvorstandes und einstimmiger Abstimmung bei der Generalversammlung wurde dabei Bezirkskassier Helmuth Gadner für seine 21-jährige Tätigkeit als Kassier im Bezirksvorstand die Ehrenmitgliedschaft des Bezirksblasmusikverbandes Imst verliehen. Er ist neben Hans Heiß (ehemaliger Bezirksjugendreferent u.a.) der einzige, welcher auch 7 Bezirksvorstandsperioden beim Bezirksblasmusikverband Imst tätig war. Weiters wurde auf einstimmigen Vorschlag des Bezirksvorstandes und einstimmiger Abstimmung bei der Generalversammlung Bezirksobmann Daniel Neururer für seine 15-jährige Tätigkeit als Bezirksobmann zum Ehrenobmann des Bezirksblasmusikverbandes Imst ernannt. Er ist bisher der längstgedienteste Bezirksobmann in der Geschichte des Bezirksblasmusikverbandes Imst. Der noch junge, frisch gewählte, ebenfalls anwesende Landeskapellmeister Andreas Waldner wies in seinen Grußworten u.a. auf einen kommenden niederschwelligen Dirigierkurs seitens des Tiroler Blasmusikverbandes hin. Als Vertreter der anwesenden Bürgermeister dankte Bgm. Bernhard Schöpf dem scheidenden Bezirksvorstand und den Musikkapellen für ihre wertvolle Arbeit. Dann ging es zu den Neuwahlen und diese wurden traditionell vom dienstältesten Musikobmann – in diesem Falle Thomas Pfausler von der MK Roppen – geleitet. Ein Wahlvorschlag wurde im Vorfeld zur Generalversammlung erstellt und obwohl es zweitweise nicht gut ausgeschaut hat, hat sich dann der größte und stärkste Bezirksvorstand in der Geschichte des Bezirksblasmusikverbandes Imst zusammengefunden. Hier gilt ein großes Dankeschön an alle neuen und teils auch ehemaligen Bezirksvorstände für die Bereitschaft zur Mitarbeit. Ein spezieller Dank gilt Bezirksbeirat und Musikschulleiter Johannes Nagele und dem neugewählten Bezirksobmann Norbert Huter, welche wesentliches zum Zustandekommen dieses neuen Bezirksvorstandes geleistet haben. Für 2026 konnte leider kein Bezirksmusikfest vergeben werden, umso erfreulicher ist es, dass für 2027 (Jerzens) und 2028 (St. Leonhard i.P.) schon die nächsten Bezirksmusikfeste gesichert sind. Die Schlussworte gehörten dann dem neugewählten Bezirksobmann Norbert Huter, welcher als langjähriger Musikobmann der MK Piller und durch seine schon 15-jährige Tätigkeit im Bezirksvorstand sehr viel Erfahrung in sein neues Amt mitbringt. Hier der neugewählte Bezirksvorstand für die Periode 2026-2029 in der Reihenfolge des obigen im Anschluss an die Generalversammlung gemachten Gesamtfotos: